Lesen!Lesen!Lesen!

In unserer Schule lesen wir jeden Tag. Dafür gibt es sogar einen Extra-Gong. Wir lesen aber auch im Lesezimmer, mit Lesemüttern, in der Lesewoche, beim Lesewettbewerb, in der Bücherhalle, mit Antolin uvm.

So sammeln wir im Lauf der Zeit einen großen Schatz an Geschichten: Kurze und lange Geschichten, lustige,  spannende, nachdenkliche Geschichten.

Wir kennen den Grüffelo, den Hühnerdieb, Max und die wilden Kerle, die kleine Hexe, das Vamperl, Glitzerkatze und Stinkmaus, Emil und die Detektive, Rico, Oskar, und viele mehr.

In unserer Schule kann man durch Lesen reich werden – reich an Geschichten!

Wir nehmen uns besonders viel Zeit für das Lesen. In allen Klassen ist von 8.50 Uhr bis 9.10 Uhr Lesezeit – jeden Tag und in allen Fächern. Freude am Lesen ist die Voraussetzung dafür, ein guter Leser zu werden. Deshalb legen wir seit vielen Jahren viel Wert auf Leseförderung. Denn eine gute Lesefähigkeit bildet langfristig die Grundlage für erfolgreiches Lernen in allen Fächern.

In der Vorschule fangen die Kleinsten mit Bilderbüchern an. Die Kinder lieben es, wenn sie gemeinsam im Kreis sitzen und ihnen vorgelesen wird. Sie können zuhören, zu Bildern malen, Geschichten weitererzählen und eigene Geschichten erfinden. In den ersten Klassenstufen nimmt das Vorlesen immer noch einen Teil der Lesezeit ein. Doch mit zunehmender Lesefähigkeit lesen die Kinder selbständig immer komplexer werdende Kinderliteratur.

Bei schwierigeren Büchern hilft es den Kindern, ein Hörbuch zu hören und zeitgleich im eigenen Buch mitzulesen. So können die Kinder einerseits ihre Lesekompetenz stärken und andererseits in klassischer Kinderliteratur mit hohem sprachlichem und inhaltlichem Anspruch versinken.

Wichtig ist zusätzlich zum Lesen die kritische Auseinandersetzung mit Gelesenem, um Literatur für Kinder bedeutsam zu machen.  Was hat mir gefallen? Wie hätte ich mich verhalten? Wie könnte die Geschichte weitergehen? Was hat die Geschichte mit meinem Leben zu tun? Im Gesprächskreis werden die Geschichten immer wieder gemeinsam reflektiert.

Besonders wertvoll an der Lesezeit ist die konsequente Regelmäßigkeit. Dadurch, dass jeden Tag 20 Minuten gelesen wird, ist Lesen ein wichtiger und vor allem schöner Teil der Kindheit unserer Schüler. In Untersuchungen konnten wir zeigen, dass unsere Lesezeit erfolgreich ist. Die Lesekompetenzen unserer Schüler verbessern sich während der Schullaufbahn stärker als in vergleichbaren Gruppen.

Die Lesezeit ist sozusagen das Herzstück der Leseförderung an der Grundschule Kirchdorf. Erweitert wird das Lesekonzept unter anderem durch ein hervorragend ausgestattetes Lesezimmer. Die Kinder können in den Pausen zum Lesen kommen und sich Bücher ausleihen. Außerdem kommen regelmäßig Lesepaten von Mentor e.V. zu uns und lesen wöchentlich eine Stunde gemeinsam mit den Kindern. Über Geschichten erkunden sie zusammen die Welt.